
www.von-potsdam-nach-workuta.de
Im Rahmen einer Werkstattwoche präsentiert MEMORIAL Deutschland e.V. am Freitag, den 20. Mai 2011, ab 11:15 Uhr das bürgerschaftliche Engagement an einen ehemaligen Haftort. In der Leistikowstraße 1 in Potsdam befindet sich das einzige erhaltene KGB-Gefängnis in Deutschland, in dem über die sowjetische Repressionspolitik informiert wird. Nach Abzug der russischen Truppen 1994 begannen ehemalige Häftlinge im Verein mit verschiedenen deutsch-russischen Bürgerinitiativen, die Geschichte des Hauses aufzuarbeiten. Mit der von 2000 bis 2006 im Haus gezeigten Ausstellung „Von Potsdam nach Workuta“ informierte MEMORIAL Tausende von Besuchern über die schweren Verfolgungsschicksale deutscher und sowjetischer Inhaftierter, über die Hintergründe der sowjetischen Militär- und Geheimdienstpolitik und das GULag-System. (...)
Einen besonderen Schwerpunkt des Tages bildet um 18 Uhr die erstmalige Präsentation eines neuen Online-Formats der Ausstellung „Von Potsdam nach Workuta“: Die wertvolle Pionierarbeit, die die Grundlage aller späteren Forschungen an diesem historischen Ort bildet. Wir würden uns freuen, zu unserer Vernissage ein zahlreiches Publikum in den virtuellen Rundgang einführen und mit ihm über unsere Arbeit diskutieren zu können.
Der Eintritt ist kostenlos. Das ausführliche Programm der gesamten Werkstattwoche vom 14. bis 20. Mai 2011 kann auf der Website der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam unter www.gedenkstaette-leistikowstrasse.de heruntergeladen werden.
(Ausschnitte aus dem Pressetext von MEMORIAL)
